Die Taufstelle am Fluss Jordan, etwas nördlich des Punktes gelegen, wo der Jordan sich ins Tote Meer ergießt, ist die drittheiligste Stätte in der christlichen Welt und wird durch die Stelle gekennzeichnet, an der Jesus durch Johannes den Täufer einst getauft wurde. Nahe der Taufstelle ist das Kloster Johannes des Täufers gelegen, dass auch unter dem Namen "Qasr el Yahud" (der Palast der Juden) bekannt ist. Wie in den Jahren zuvor strömen am 11. Januar 2011 tausende von Pilgern aus aller Welt zur Taufstelle und zum Kloster, um am tiefstgelegenen Ort der Erde das Dreikönigsfest zu feiern.
Jedes Jahr finden mit der Teilnahme von tausenden von Pilgern aus aller Welt nahe des Toten Meeres Taufzeremonien – das Dreikönigsfest – statt. Diese Zeremonien werden hauptsächlich an zwei Tagen abgehalten: zu Ostern und am Dreikönigstag.
Das Neue Testament beschreibt die Taufe Jesu als die “spirituelle Geburt” Christi, und es ist dieser Akt der Reinigung in seinen Wasser, welcher der Fluss seine Heiligkeit verdankt: Die Taufe Christi war eines der wichtigsten Ereignisse in seinem Leben, und so die Taufe ist noch heute eines der wichtigsten Sakramente der Kirche.
Die religiöse Bedeutung, welche Christen dem Fluss Jordan beimessen, machte ihn zu einem der heiligsten Flüsse der Welt. Selbst in der heutigen Zeit werden den Wassern des Jordans noch medizinische und übernatürliche Eigenschaften zugeschrieben. Viele Pilger kommen von Europa aus nach Israel, um in den Jordan einzutauchen und Flaschen mit seinem heiligen Wasser zu füllen, welche sie mit sich nach Hause nehmen, um damit ihre Felder und Weinberge zu weihen.
Dieses Jahr findet das Dreikönigsfest am Dienstag dem 11. Januar 2011 statt.













