Im Juni 2011 unter sternklarem Himmel in der unendlichen Stille der Wüste kommt es am Fuße Masadas zur Aufführung von Verdis Monumentaloper Aida. Wieder einmal wird Dirigent Daniel Oren während des Masada Opernfestivals, das bereits das zweite Jahr in Folge ausgetragen wird, eine Audienz mit tausenden von Zuhörern mit einem ausdrucksvollen und außergewöhnlichen musikalischem Erlebnis verzaubern.
Letzte Jahr wurden die Besucher des Festivals vor der Kulisse Masadas Zeuge einer Aufführung von Verdis Nabucco, welche die Geschichte des jüdischen Volkes während seines Exils in Babylon beschreibt, wo es seine Sehnsucht nach dem Land Israel besingt. Nach dem letztjährigen fantastischen Erfolg dient der beleuchtete Berg Masada dieses Jahr als spektakulärer Schauplatz für die Liebesgeschichte zwischen dem ägyptischen Offizier Radames und der äthiopischen Prinzessin Aida, die den Zorn Amneris heraufbeschwört, einer ägyptischen Prinzessin, die in Radames verliebt ist.
Selbst als nicht eingefleischter Opernfan spürt man die starke Verbindung zwischen traumhaften Ausblicken auf Masada und das Tote Meer und der göttlichen Musik während des Festivals.
Neben den sechs Aida-Aufführungen findet dieses Jahr ein besonderes Galakonzert statt, auf dem der bekannte italienische Tenor Andrea Bocelli sowohl Opernarien und leichte Musik darbietet. Darüber hinaus kommen zum ersten Mal überhaupt das Orchester und der Solist von Arena di Verona, das weltbekannte unter freiem Himmel ausgetragene Opernfestival, nach Israel. Das Arena di Verona Orchester wird von Giuliano Carella dirigiert, der am Fuße des Masadas Verdis Requiem dirigiert.
Mehr als 50.000 Besucher werden dieses Jahr zur Veranstaltung erwartet. Das Festivalgelände umfasst 7.500 Sitzplätze, große Videowände und speziell an den Aufführungsort angepasste Spezialbeleuchtungs- und Beschallungssystem.
Dieses Jahr konkurriert das Tote Meer im Rahmen des Wettbewerbs zur Wahl der Neuen7Naturweltwunder gegen 27 andere Stätten weltweit und gilt als einer der Favoriten. Das Masada Opernfestival hebt die Einzigartigkeit des Geländes hervor - besonders unter Musikliebhabern, die aus aller Welt anreisen werden.










